Schulbetrieb ab dem 11. Januar

Vor wenigen Minuten hat Minister Lorz die Regelungen für den Schulbetrieb ab dem 11. Januar vorgestellt, die bis zum 31. Januar 2021 gelten:

Die Schülerinnen und Schüler ab einschließlich Klassenstufe 7 werden für die nächsten 3 Wochen ausschließlich im Distanzunterricht (analog und/oder digital) beschult.

Für die Klassenstufen 1 – 6 wird die Präsenzpflicht aufgehoben. Sprich, die Eltern, die keine Möglichkeit haben, ihre Kinder zuhause zu betreuen, dürfen sie in die Schule in den Päsenzunterricht schicken. Alle anderen Kinder bekommen Distanzunterricht (analog und/oder digital). Das HKM geht davon aus, dass max. 20% der Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1 – 6 in den Präsenzunterricht gehen werden.

Für die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen wird weiterhin Präsenzunterricht angeboten.

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Schulstart am 10. Januar: Präsenz- oder Distanzunterricht?

Immer mehr Bildungspolitiker liebäugeln damit, die Schulen weiter geschlossen zu lassen. Besser wäre es, den Unterricht Corona-sicher zu machen. Ein Kommentar von Christian Rickens im Handelsblatt.

„In Deutschland herrscht Schulpflicht. Das bedeutet: Eltern müssen ihre Kinder in die Schule schicken. Es gehört zu den vielen Unglaublichkeiten des Corona-Jahres 2020, dass inzwischen die Eltern den Staat daran erinnern müssen, dass die Schulpflicht auch umgekehrt gilt: Der Staat hat Schulunterricht anzubieten. Und dieser Pflicht tut er nicht Genüge, indem die Lehrer auf wackeligen Onlineportalen ein paar Aufgaben zum Herunterladen anbieten.“

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Robert-Koch-Institut: Bildungseinrichtungen offen halten

Das Robert-Koch-Institut hat in seinem Strategiepapier vom 13.10.2020 betont, dass die Schulen und Kitas möglichst offen gehalten werden. Das ist zwar schon einige Wochen her, dennoch lohnt es sich, die Kritiker des Präsenzunterrichts daran zu erinnern.

„Bildungseinrichtungen wie Schulen und Kitas sind ein wesentlicher Teil des öffentlichen Lebens. Die Evidenz zu genauer Auswirkung von Schulen und Kitas auf die Pandemie ist heterogen – zeigt aber klar auf, dass Bildungseinrichtungen einer der Orte sind, die eine Rolle im Infektionsgeschehen haben. Zugleich sind Schulen und Kitas entscheidend für die Entwicklung, Bildung und Sozialisierung von Kindern und Jugendlichen sowie dafür, dass Eltern ihren beruflichen Tätigkeiten nachgehen können. Es ist wichtig, diese Einrichtungen durch Einhalten von Hygienekonzepten weiter offen zu halten. Hierfür sind organisatorische Vorbereitungen und Maßnahmen in enger und Sektoren-übergreifender Zusammenarbeit aller Akteure notwendig, um den Eintrag von Infektionen möglichst zu verhindern und, falls es doch dazu kommt, diese frühzeitig zu erkennen. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Anzahl der Betroffenen klein gehalten und eine Ausbreitung ohne die Schließung der Einrichtungen verhindert werden kann.“

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Umfrage zur aktuellen Situation an den hessischen Schulen

In der Zeit vom 18.11.2020 bis zum 30.11. 2020 konnten die hessischen Eltern in einer Online-Umfrage, die die hessischen Stadt- und Kreiselternbeiräte aufgesetzt haben, ihr Votum abgeben, wie zufriedenstellend sie die aktuelle Situation an den Schulen derzeit erleben. Über 60.000 Eltern haben ihre Stimme abgegeben.