Archiv des Autors: stebredaktion

Neuer Landeselternbeirat – neuer Vorstand

Der 23. Landeselternbeirat hat sich konstituiert und seinen neuen Vorstand gewählt. Vorsitzender ist Volkmar Heitmann aus Friedberg gewählt. Stellvertreter sind Thorsten Sprenger aus Weinbach und Ingo Radermacher aus Bickenbach.

Der Landeselternbeirat wird sich in den kommenden Wochen mit vielen Themen auseinandersetzen. „Auch das Thema Corona wird uns alle noch eine Weile weiterbeschäftigten. Dazu gehört auch, dass notwendige Entwicklungen deutlich sichtbar wurden. Das sind beispielsweise die Digitalisierung der Schulen, die damit verbundenen Lehr- und Lernkonzepte, die Bildungsgerechtigkeit und nicht zuletzt der dauerhafte Infektionsschutz. Das darf jetzt nicht im Sande verlaufen“ so der frisch gewählte Vorsitzende, Volkmar Heitmann.

Thorsten Sprenger fügt hinzu: „Es ist wichtig, dass die zugesagten Landes- und Bundesmit-tel für die Förderung von Schülerinnen und Schülern unkompliziert zur Finanzierung der Schulen bereitgestellt werden.“

„Der Landeselternbeirat wird ein genaues Augenmerk darauf haben, dass die Programme, die auferlegt werden, auch dort ankommen, wo sie gebraucht werden.“, ergänzt Ingo Radermacher. Nicht nur dafür ist dem neuen Vorstand und dem Landeselternbeirat eine stärkere Zusammenarbeit mit den Kreis- und Stadtelternbeiräten wichtig.

„Wir sind motiviert und wollen für unsere Schulen etwas verbessern. Dafür setzen wir uns gern ehrenamtlich für dieses wichtige Amt ein“, so Volkmar Heitmann abschließend.

Quelle: Homepage LEB Hessen

Missbrauch von Videokonferenzen von Schulen

Ein Unbekannter hat sich Zugang zu der Videokonferenz einer zweiten Klasse aus Florstadt verschafft und dort Pornografie gezeigt. Aus diesem Grund bittet das hessische Kultusministerium die Eltern um Beachtung folgender Regeln:

  • Konferenzkennungen sowie Passwörter für Distanzunterricht mittels Videokonferenzsystemen dürfen nicht an unbefugte Dritte weitergegeben werden und insbesondere nicht auf Sozialen Medien veröffentlicht werden.
  • Eine Aufzeichnung oder Übertragung des Unterrichts an Dritte darf nicht erfolgen. Ein solches Verhalten kann gemäß § 201 Strafgesetzbuch strafbar sein.
  • Das Teilen von unangemessenen Inhalten ist verboten. Im schlimmsten Fall (bei Aufnahmen sexualisierter Gewalt an Kindern, Antisemitismus etc.) stellt die Speicherung und Verbreitung eine Straftat dar.
  • Während des Distanzunterrichts mittels Videokonferenzsystemen sollte darauf geachtet werden, dass die Schülerinnen und Schüler keine sensiblen persönlichen Informationen von sich oder Dritten preisgeben.
  • Die Schülerinnen und Schüler sollten angehalten werden, sich bei verdächtigen Vorkommnissen unverzüglich an die Lehrkräfte und/oder Eltern zu wenden. Auf die Möglichkeit, strafrechtliche Schritte einzuleiten (beispielsweise Strafanzeige zu stellen), wird hingewiesen.

Wie geht es weiter an den Schulen?

Die derzeit geltenden Regelungen für Schulen werden bis zum 14.02.2021 verlängert. Für die Zeit danach plant das Kultusministerium folgendes Vorgehen:

  • Wechselunterricht der Klassen 1-6 (parallel dazu eine Notbetreuung) – Stufe 3
  • „Früh im März“: Rückkehr der Klassen 1-6 in den Präsenzunterricht im eingeschränkten Regelbetrieb (Einschränkung des Angebots, konstante Lerngruppe) – Stufe 2
  • März – Ostern: Wechselunterricht auch ab Klasse 7, Ausnahme: Abschlussklassen (diese werden wie bisher grundsätzlich in Präsenz unterrichtet)

Weitere Informationen

Leitfaden zum Schulbetrieb 2020/21